Was hätten’s denn gern?

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Die Landtagswahl in NRW schlägt weiter Wellen. Doch warum eigentlich? Das Votum des Volkes war doch eindeutig. SPD und CDU sollten sich wieder zur großen Koalition zusammenraufen. Doch wie sich einmal mehr zeigt scheint das Votum der Wähler keinen Pfifferling wert zu sein. Es werden wieder alle möglichen Koalitionen verhandelt nur die, die der Bürger gewählt hat, die scheint momentan nicht zur Debatte zu stehen.

Sollte es zu einer Rot-Rot-Grünen Koalition kommen, bewegen wir uns wieder ein wenig von der Demokratie weg. Schade eigentlich….

Wieviel Europa brauchen wir?

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Die Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate hat uns allen eines sehr deutlich vor Augen geführt: Von einer wirtchaftlichen und gesellschaftlichen Stabilität ist das Kunstgebilde Europa noch weit entfernt. Vielleicht führen die Entwicklungen rund um den Schummel-Euro-Staat Griechenland endlich zu einem Umdenken was die Aufnahme neuer Staaten in die Union angeht. Jede Kette ist schließlich nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Warum also weiter wirtschaftliche Wackelkandidaten aufnehmen? Mit den Milliardenhilfen an Griechenland wurde ein gefährlicher Präzedensfall geschaffen. Welcher Staat wird nun als nächster um Hilfe winken bei den großen, reichen Mitgliedern der europäischen Union? Kinder leben in Deutschland in Armut, Gelder für Bildung und Kitas werden weiter gestrichen aber plötzlich ist wie ein Wunder wieder Geld da. Und zwar für einen Staat der sich selbst in die Misere gewirtschaftet hat und sich ie Aufnahmein die Währungsunion doch nur in der Hoffnung auf finanzielle Spritzen erschlichen hat.

Eine Rettungschance für ein starkes und unabhängiges Europa besteht vielleicht in einer Schrumpfkur. Europa darf, kann nicht mehr für jeden offen stehen. Eine starke Union ist durch alle Bestandteile stark. Zum jetztigen Zeitpunkt dient sie mehr dazu die schwachen von den starken Staaten durchfüttern zu lassen. Aber kann dies das Europa sein das wir uns wünschen?

Europa, das ist ein Versorgungsmodell. Wenige reiche Staaten wachsen und schaffen Bedingungen für erfolgreich arbeitende Märkte. Andere, schwächere Regionen werden mitgezogen, bekommen von den mächtigen Staaten mehr und mehr vordiktiert. Die Selbstbestimmung geht weiter verloren und damit die Chance auf eine eigene positive Entwicklung. Das Modell hat einige Zeit funktioniert. Es hat in vielen Regionen für Frieden und Wohlstand gesorgt. Doch es scheint, wir sind an den Grenzen dieses Modelles angekommen. Es gibt mittlerweile zu viele Sozialfälle die durch Umverteilungen am Leben gehalten werden.

Die Krise um Griechenland sollte einen Wendepunkt darstellen. Der innige Wunsch nach einem einigen Europa unter gemeinsamer Administration sollte der Erkenntnis weichen, dass es dieses einige Europa wohl in naher Zukunft nicht geben kann. Die nationalen Unterschiede zwischen den Staaten sind in Europa einfach zu groß.

Also, wieviel Europa brauchen wir?