Mein Wecker klingelt. Es ist Sonntag. Es scheint noch früh zu sein. Ich habe keine Lust aufzustehen. Wenig später bin ich wohl wieder eingeschlafen. 8:15, ich bin noch nicht ganz wach da durchzuckt es mich wie ein Stromschlag! Ich habe verschlafen. Mist! In 15 Minuten wollte ich Friedi abholen. Nun denn, rein in den Frühmorgensverschlafennotfallplan.

15 Minuten später stehe ich vor ihrer Haustür. Irgendwie habe ich es doch noch geschafft. Nur für Frühstück war keine Zeit mehr. Wenig später stehen wir vor dem Grund des frühen Aufstehens, und noch ein wenig später sitzen wir sogar drin! Schon lange war ich nicht an solch einem Ort und erst recht nicht zu diesem Zweck. Komisch, in einem Gottesdienst fühle ich mich immer ein wenig deplatziert . Aber was tut man nicht alles für seine Liebste?

Insgesamt hat mir das Ganze dann doch ganz gut gefallen. Der Pfarrer gab sich redlich Mühe den Morgen nicht zu trocken zu gestalten. Leider war das Publikum ein wenig zu alt für so manches was er da ansprach. Das Singen hätte nicht so viel sein müssen. Und wenn man dann, wie ich, überhaupt keine Ahnung hat wie man sich in so einem Gesangsbuch orientiert dann kommt man kaum mit den Anderen mit. Aber mitsingen will ich ja sowieso eigentlich nicht. Das sollte niemand erleiden müssen 🙂

Fazit dieses frühen Aufstehens: Die Kirche sieht von außen schöner aus als von innen. Aber sie ist gemütlich klein. Fehlt eigentlich nur noch ein schöner Kamin. Und Pfarrer scheinen doch nur Menschen zu sein. Meine Meinung musste ich jedenfalls in diesem Fall leicht revidieren.

Zum Glück fand aber auch diese Veranstaltung ein Ende und so konnten wir dann noch gemütlich frühstücken……endlich :-)…….

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