Man vs. Wild!

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es ist Samstag, der 05. März 2011. Wir befinden uns auf der Nordseeinsel Langeoog. 9:00 morgens, ich verlasse das Quartier und wende mich nach Norden. Entlang der Hauptstraße des kleinen Ortes gehe ich zum Nordstrand. Ich begegne einigen letzten Menschen und bin schließlich allein. Am Horizont, über dem Meer, erkenne ich schon blauen Himmel. Über dem Strand hängen noch einige Wolken. Ich lenke meine Schritte gen Osten. Forsch schreite ich am Wasser entlang und blicke nach Osten. In der Ferne kann ich eine Landmarke erkennen. Die Peilbake auf den Dünen. 6 Kilometer trennen mich von ihr. Ich wandere los und werde immer einsamer. Ein schönes Gefühl. Keine Menschen, kein Lärm und kein Dreck. Vor mir nichts als Strand, links nur die Brandung, rechts nur die Dünen. Der Wind weht von Nordosten. Nicht sehr kräftig, aber es reicht um die Wolkenbank wegzuschieben. Nach kurzer Wanderung laufe ich in der Morgensonne.

Stille! Nichts als Stille umgibt mich. Ich höre nur die Brandung und meine Schritte im Sand. Die Flut läuft auf und ich erkenne, wie das Wasser langsam steigt. Ich suche mir sorgfältig meinen Weg um nicht vom Wasser eingeschlossen zu werden. Über mir kreischen Möwen. Die Peilbake stets im Blick wandere ich vor mich hin. Navigation ist heute überflüssig. Es gibt nur eine Richtung und die gibt mir die Insel vor. Ich kann mich nicht verlaufen. Die Sinne und Gedanken können sich mit der Umgebung voll und ganz beschäftigen. Es gibt keine Ablenkung. Ich finde Strandgut, Dinge die Menschen verloren haben und die das Meer wieder hergibt. Es ist nicht wirklich etwas interessantes dabei. EIne Schürze regt meine Fantasie an. Wie mag die hierhergekommen sein?

Ich stehe am Fuße der Dünen. Über mir ragt die Peilbake in den Himmel. Ich suche einen Weg durch die Dünen nach oben. Es gibt einen Pfad. Ich folge ihm bis zu meinen Zwischenziel. Von hier überblicke ich die ganze Insel. Ich bin völlig allein. In der Ferne erkenne ich das Dorf. Doch das ist das einzige Zeichen von Zivilisation. Der Blick nach Nordosten bestärkt den Eindruch von Einsamkeit weiter. Im Wind stehe ich hier und fühle mich wie der letzte Mensch. Ich finde den Cache und verewige meinen Besuch im Logbuch.

Ich bin wieder hinab zum Strand gestiegen. Es geht weiter nach Osten. Die Insel hat hier noch kein Ende gefunden. Der Strand wird immer breiter. Immer fließender wird der Übergang zwischen Strand und Dünen. Ich stoße auf Fußspuren. Sie führen mich ins Innere der Insel. Der Strand liegt hinter mir und ich laufe durch ein Feld von Schilf. Nun kann ich mein endgültiges Ziel schon sehen. Die Schutzhütte am Ostende der Insel. Dort angekommen verweile ich ein wenig und gebe mich der Stille hin. So schön!

Der Rückweg liegt vor mir. Ich entscheide mich, am Südrand der Dünen zurückzuwandern. Ein Radweg. Menschen. Ungewohnt. An der Meierei gibt es einen Übergang zum Nordstrand. Den letzten bis zum Dorf. Ich beschließe wieder den Strand entlangzuwandern. Die Entscheidung zahlt sich aus. Ich passiere einen Seehund am Strand. Ich bin eins geworden mit der Natur um mich herum. Am Horizont erkenne ich schwarze Punkte. Ich erreiche langsam wieder den Radius der Normal-Touristen. Wenig später verlasse ich den Strand und gehe Heim.

Ein schönes Abenteuer liegt hinter mir. 22 Kilometer in fast purer Einsamkeit. Ich habe jede Minute davon genossen. Vielleicht sehe ich die Welt nun auch mit anderen Augen, wer weiß?

Advertisements

Wild, wilder, Wildenburger Land!

1 Kommentar

Ein sonniger Samstag und ausreichend Zeit für eine schöne Wanderung durch das Wildenburger Land. Zu angenehmer Stunde starteten Mama und ich in Richtung Startkoordinate. Denn schließlich sollte auch noch die eine oder andere Dose mitgenommen werden. Spannenderweise führt das erste Stück der Strecke entlang eines Ruheforstes. Ein, wie ich finde, sehr interessantes Bestattungskonzept. Unterwegs begneten uns viel Natur und noch mehr Pilze. Da wir fast alle Stages gut gefunden haben, kamen wir recht zügig durch die Runde. Und so hatten wir noch Lust einen Abstecher zum Morsbacher Aussichtsturm zu machen. Die Suche nach einer geeigneten Parkmöglichkeit in der Nähe des Turmes gestaltete sich gar nicht so einfach. Kurz bevor wir es aufgeben wollten fanden wir dann doch noch den richtigen Weg. Zu Fuß ging es dann das letzte Stück zum Turm. Tapfer machten wir uns beide an den Aufstieg der durch eine fantastische Aussicht belohnt wurde. Nachdem wir uns in alle Richtungen sattgesehen hatten ging es wieder im Kreis nach unten. Obwohl uns unten dann leicht schwindelig war, waren wir doch noch in der Lage zwei netten Niederländern den rechten Weg zurück nach Morsbach zu weisen. Wenig später saßen wir wieder im Auto und waren auf der Heimfahrt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein spannender Fall, mystische Welten und ein wenig Trimm Dich!

1 Kommentar

Es ist Karfreitag. Während der Rest Deutschlands noch im seligen Schlummer liegt stehen wir um 7:15 GPS bei Fuß und erwarten unseren heutigen Fahrer. Auf die Sekunde pünktlich rauscht der schwarze Blitz von Sebo auf den Hof und Michel und ich verstauen unseren Kram und anschließend uns selber im Wagen. Nächste Station ist das Herz Windecks. Dort wartet Alex schon sehnsüchtig auf uns. Nachdem auch er sein Marschgepäck untergebracht hat kann es losgehen. An unserem ersten spontanen Wegpunkt ist uns eigentlich die Lage Egal. Einzig besorgniserregend waren hier die Rauchsignale des Autos. Er hat uns aber trotzdem heute wieder sicher nach Hause gebracht. Zurück am Wagen ging es dann weiter in Richtung eigentliches Ziel. Sequestro musste heute dran glauben. Unterwegs durften es dann aber doch noch zwei Tradis sein. Am Startpunkt wurde dann erstmal die technische Ausrüstung überprüft. Alles funktioniert!! Es kann also losgehen den Fall zu lösen und herauszufinden was Jupp noch so angestellt hat.Trotzdem das wir uns manches mal selber gefoppt haben, kamen wir doch noch an die ersehnte Final-Location. Fazit: Einfach ein gelungener Cache!

Der Affe ist los 🙂

Da wir am Nachmittag noch Riven machen wollten und da ja auch nochmal ca. 8 Kilometer auf unsere Füße harrten, entschlossen wir uns vorher noch schnell ein wenig Trimm Dich -Training einzubauen. Natürlich wurden die Stationen von jedem Teammitglied ausgiebig getestet.

Denn schließlich wollten wir ja so fit wie möglich in den mystischen Welten ankommen. Dank klarer Anweisungen im Listing hielt sich der Zeitaufwand in Grenzen und wir konnten kräftig ertüchtig gen Myst streben.

Auf Riven hatte ich mich mit am Meisten gefreut. Und wir sind nicht enttäuscht worden. Schon am Start ging es mit mystischen Utensilien los 🙂 Danach wurden dann erst mal kühl umwehte Gipfel erklommen um schließlich in die mystischen Tiefen des Urwaldes einzutauchen. Dort erwarteten uns allerelei Getier und knifflige Rätsel. Doch wir waren imstande die uns gestellten Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Nichst und niemand konnte uns vom rechten Weg abbringen. Auch wenn manchmal der linke der Richtige war 😉 Da auch hier die Stationen geschickt versteckt waren, war es nicht schwer sie zu finden. So wandelten wir von Welt zu Welt und so mancher Gefährte verlor sich fast in seligen Träumereien. Doch der stille Kommandant der Reise war jederzeit imstande seine Mannschaft beisammen zu halten und gleichzeitig auch noch zu navigieren. Sogar Spuren vorangegangener Reisender konnten wir finden und entziffern. Ich hoffe sie waren genauso erfolgreich wie wir. Heraus aus dem Tal ging es wieder bergan in luftige Höhen. Hier durfte sich ein Gefährte besonders beweisen. Weiter ging die Reise durch die schönen Wälder der Leuscheid. Und nach vielen einfallsreichen und manchmal auch ein wenig fordernden Stationen hielten wir auch hier endlich den Schlüssel zur Schatzkiste in unseren Händen.

Ein aufregender und auch anstrengender Tag liegt hinter uns. Drei weitere tolle Multis dürfen wir ab heute zur Liste unsere geschafften Caches hinzufügen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt 🙂

B.A.S.E.

Hinterlasse einen Kommentar

Ein Video das mich vor einiger Zeit sehr beeindruckt hat und das ein wenig mit Schuld an meinem ersten Freefall-Erlebnis trägt 🙂

Nicht das ich es je bereut hätte….

The Need for Adrenalin!

Hinterlasse einen Kommentar

Thats what they call a Low Flyby!!

Hinterlasse einen Kommentar

Just Fun!

Hinterlasse einen Kommentar

Ich freue mich schon drauf wenn ich das auch endlich mal machen darf 🙂

Older Entries