NYC Countdown! Noch 35 Tage

Hinterlasse einen Kommentar

So langsam kommt der Termin doch mit großen Schritten näher. Trotz bescheuerter Wetterlage ist unser Flugzeug in den letzten Tagen immer einigermaßen pünktlich von Frankfurt gestartet. Hoffentlich bleibt das bis Januar so. So langsam wird es auch Zeit sich näher mit der konkreten Planung zu beschäftigen. Aber ich denke das hat mindestens noch Zeit bis nach Weihnachten. Vor Weihnachten allerdings würde ich schon noch gerne die Distanz zur 499. Dose ein wenig verringern. Momentan stehe ich bei 31 Funden die noch fehlen. Es gibt also immer noch ein wenig was zu tun. Verflixt, der blöde Schnee hat mir das ein wenig verhagelt. Andererseits finde ich ihn ja auch ganz nett……

Verflixt…..

Advertisements

NYC Countdown! Noch 53 Tage

2 Kommentare

Und wieder sind ein paar Schritte auf dem Planungsweg erledigt. Die 2. ESTA wurde genehmigt und sobald der letzte Pass endlich da ist können wir den formalen Kram abschließen. Was bleibt ist vorerst die Frage, wie wir zum Flughafen nach Frankfurt kommen. Aber auch da zeichnet sich eine Lösung ab. Wir werden wahrscheinlich einfach mit dem eigenen Auto fahren und dort parken. Ist die günstigste Variante. Davon mal abgesehen, dass wir hin eh nicht mit dem Zug fahren können. So früh fährt die Bahn noch nicht 🙂

Nun können wir uns also endlich der Stadt selber widmen. Schließlich sollten wir uns auch ein paar Gedanken machen, was wir eigentlich alles dort machen wollen. Klar, die Hauptattraktionen sind schon längst fest eingeplant. Als da wären: Empire State Building, Top of the Rocks, Statue of Liberty, Ellis Island, Central Park und last but not least der Times Square. Wobei wir von dem eigentlich mehr als genug bekommen sollten. Schließlich liegt das Hotel nur schlappe 50 Meter von Crossroads of the World entfernt. Dem Frühstück auf dem Times Square steht also nichts im Wege. Höchstens ein Schneesturm…..nein….der könnte mich auch nicht davon abhalten.

Doch es gibt natürlich auch noch eine Menge Anderes zu sehen. Zum Beispiel wollen wir auf den Spuren der Ghostbusters wandeln. Ein Foto mit dem Ghostbusters-HQ ist ja wohl Pflicht, oder? Und mal schauen, vielleicht passt sogar noch die Sopranos-Tour ins Programm. Wäre schon witzig mal die Schauplätze der Serie live zu sehen. Daneben gibt es auch noch viele andere Sachen zu erleben. Und die kosten nicht mal Geld! Zum Beispiel die Wanderung über den East River via Brooklyn Bridge oder ein Spaziergang im oder besser auf dem Highline-Park. Eine stillgelegte Hochbahntrasse die nach und nach begrünt wird.

Naja, wir haben ja mindestens 2 Reiseführer dabei. So manches wird sich sicherlich vor Ort erst ergeben.

#3 USA 2007 – Andere Länder, andere Sitten

Hinterlasse einen Kommentar

Von meiner ersten Nacht in den USA habe ich kaum etwas mitbekommen. Die meiste  Zeit habe ich tief und fest geschlafen. Sonntagmorgen habe ich dann das erste Mal Brigadoon Drive bei Tag in Augenschein nehmen können. Danach stand natürlich erst  mal Frühstücken auf der Tagesordnung. Dank des tollen Wetters an diesem Tag waren die Strapazen der langen Reise schnell vergessen. Und auch vom Jet-Lag hatte ich bisher noch nicht viel mitbekommen. An diesem Morgen durfte ich mich auch das erste Mal wundern. Denn nach dem Frühstück wollten wir schnell mal zum Aldi fahren ein paar Sachen einkaufen. Ähem, wie bitte? Es gibt hier einen Aldi? Und der hat auch noch Sonntags auf? Tatsache, es gibt Aldi in den USA und er hat Sonntags auf. Wenige Minuten mit dem Auto später stand ich auch das erste Mal vor einem amerikanischen Aldi und vor den Einkaufswagen. Hier durfte ich dann mal kräftig schmunzeln. Denn was für uns völlig selbstverständlich ist bedarf hierzulande wohl noch Erklärungsbedarf. Wir stecken ohne lange drüber nachzudenken einen Euro in den Schlitz und fahren mit dem Einkaufswagen von dannen. In den Staaten ist das normalerweise anders, hier gibt es Einkaufswagen ohne Pfand. Nur nicht bei Aldi, die möchten einen Quarter geliehen haben. Und damit der Durchschnittsami das auch versteht hängt über den Wagen ein großes Schild, das einem erklärt warum man hier einen Quarter reinstecken soll. Das senkt nämlich die Preise! Aldi stellt niemanden an um auf dem Parkplatz die stehen gelassenen Einkaufswagen einzusammeln. Woanders scheint das hier wohl üblich zu sein. Drinnen fühlt man sich dann fast wie zuhause. Natürlich gibt es hier andere Produkte, aber im Grunde sieht ein amerikanischer Aldi nicht viel anders aus als ein deutscher.

Danach sollte es noch schnell zur Bank gehen. Natürlich auch wieder mit dem Auto. Irgendwie ist hier einfach alles nur auf Autos ausgerichtet. So braucht man zum Geldabheben auch gar nicht aus dem Auto auszusteigen. Praktischerweise gibt es einen Autoschalter. Da wundert einen die Figur von so machem Einheimischen nicht merh wirklich.

Einer der ersten Ausflüge führte uns auch an den Mississippi.  Den Fluss kannte ich bisher auch nur aus Lucky Luke Comics. Außerdem durfte ich ab und an auch mal das Steuer übernehmen um mich für die kommenden längeren Fahrten schon mal ein wenig an die US-Verkehrsregeln zu gewöhnen. Autofahren in den Staaten macht sehr viel Spaß. Vor allem wenn man die Fahrerei in Europa und speziell in Deutschland gewohnt ist. Insgesamt ist einfach alles viel größer und entspannter. Der Verkehr ist lange nicht so dicht wie bei uns. Am praktischsten finde ich das 4-Stopp-System. An Kreuzungen gibt es einfach 4 Stoppschilder und jeder hält grundsätzlich erstmal an.Wer zuerst kommt darf auch als erster wieder fahren. Oder man einigt sich mit den anderen Beteiligten. Grundsätzlich darf man auch an roten Ampeln einfach rechts abbiegen, natürlich auch nur wenn frei ist 🙂 Was mich überrascht hat, ist die Tatsache wie schnell man sich von KPH auf MPH umstellen kann. Nach 2 Tagen waren innerorts nicht mehr 50 normal sondern 35. Und auch der Blick für die etwas anders gestalteten Schilder stellte sich rasch ein.

In diesen ersten Tagen lernte ich die nähere Umgebung von Shoreview sowie Saint Paul kennen. Es gingen aber auch die Planungen für die erste größere Tour los. Die Fahrt sollte uns nach Norden nach Duluth und den Lake Superior führen. Einer der großen Seen. Dort würde es noch deutlich kühler sein als hier aber dafür würde es auch viel großartige Natur zu sehen geben. So hieß es also für mich eine Tasche packen mit den Sachen von denen ich der Meinung war ich könnte sie an den paar Tagen gut gebrauchen. Der Rest samt Koffer würde in Shoreview zurückbleiben.  Insgesamt galt es 145 Meilen auf der I35 zurückzulegen.

Was ich auf der Fahrt nach Duluth und am Lake Superior erlebt habe gibts dann im 4. Teil zu lesen. Also bleibt gespannt!

#2 USA 2007 – Ja, sie war an Bord…

2 Kommentare

So, raus aus dem Train und rein ins Terminalgewühle. Schlendernderweise bewegte ich mich langsam in Richtung des richtigen Gates. Weil ich eh noch viel Zeit hatte wollte ich schon mal in Shoreview anrufen und da ich mein Handy nicht mitgenommen hatte, blieb da nur der Griff zum öffentlichen Fernsprechhörer. Gesagt getan und trotzdem: Denkste! Das Ding nahm zwar meine Quarter-Münzen gerne an und bedankte sich auch brav per Ansagerstimme, eine Verbindung nach Minnesota wollte es aber nicht herstellen. Nach ich weiß nicht mehr wie vielen Münzen habe ich dann einfach aufgegeben. Vielleicht stehen die Teile da ja auch nur rum um einen von seiner Münzlast zu befreien. Dieses Mysterium konnte ich bis heute nicht abschließend klären. Zurück am Gate war es fast schon Zeit für das Boarding. Dachte ich jedenfalls. Delta Airlines war da noch etwas anderer Meinung. Ein kurzes Gespräch mit einem Amerikaner der ins selbe Flugzeug wollte und das Pech hatte von mir gefragt zu werden erhellte die Situation ein wenig für mich. Ein technisches Problem hielt uns noch von unserem Flug ab. So wirklich hat man uns auch nie erklärt was da nun nicht stimmte. Jedenfalls war man nach einer Weile wohl der Meinung das der Flieger für den einen Flug noch gut genug sei. Endlich saß ich wieder in einem gemütlichen Flugzeugsitz. Inklusive der Gewissheit am Ziel endlich ein Bett zu haben und Leute die mich abholen, oder war es andersrum? Nach wieder eher unspektakulären 2 Flugstunden gingen wir in den Sinkflug über um schließlich auf dem Internationalen Flughafen Minneapolis/St.Paul zu landen. Raus aus dem Flugzeug und einen ewig langen Gang entlang, davon haben die hier echt viele! Eine Treppe runter, um die Ecke und Bingo! Die Gepäckbänder! Und Juchhuu! Mein Koffer hatte es auch bis hierher geschafft. Nur leider war weit und breit nichts von meiner Tante zu sehen. Naja, sie wird schon noch kommen oder wartet woanders. Draußen war es mittlerweile schon dunkel geworden und auch die Halle leerte sich langsam aber sicher. Kurz darauf stand ich da mit meinem Koffer fast ganz allein zwischen den Bändern. Irgendwie kam mir das langsam merkwürdig vor. Wie waren doch relativ pünktlich gelandet, trotz des Hickhacks in Atlanta mit dem Technikproblem. Als ich schon erschöpft und einsam an meinen Koffer gekuschelt die Nacht auf einem Gepäckband verbringen wollte kam endlich meine Tante um die Ecke. Sie war schon lange da gewesen, hatte aber von dem freundlichen Delta-Mitarbeiter gesagt bekommen, die Maschine hätte Verspätung und sei noch nicht gelandet. Leider war er das wohl falsch informiert. Denn ich war da schon auf dem Weg zum Baggage Claim. Wenigstens konnte er ihr bestätigen, dass ich im Flieger drin sei. Auch wenn mein Name mal wieder dem anderen Geschlecht zugeordnet worden ist 🙂 Anders kann man „Ja, sie war an Bord“ wohl nicht interpretieren. Aber hey! Ich bin da und es kann zum zuhause auf Zeit gehen, nach Shoreview. Von der Fahrt habe ich echt nicht viel mitbekommen. Es war ja schon dunkel und ich war hundemüde nach dem langen Flug. Irgendwann durfte ich dann endlich ins gemütliche Bett fallen und schlafen.

Ja, so war das. Im nächsten Teil gehts dann das erste Mal auf Entdeckungsreise, natürlich nicht ohne einen gehörigen Kulturschock 🙂